Logo for VELTINS EisArena WINTERBERG, featuring blue curved lines on a dark green background.

Werbung

White serif letters "RN" on a blue rounded square.
Two female athletes in winter gear on a bobsled track with a start building in the background.
Woman in a white and pink "German Airways" hat talking, with a WDR microphone nearby.
A smiling woman in a 'Polygon' beanie and winter sports uniform waves her hand.
Smiling female athlete in IBSF World Cup Leader suit, headband, holding a helmet.
A white bobsled on a high-banked icy track under a blue sky with a sunburst.

Vom Olympia-Gold zum Heim-Weltcup

Drei Frauen, ein Ziel: Winterberg 2026

Vom Olympia-Gold zum Heim-Weltcup

Das Ziel: Winterberg 2026

„Wintersportler werden im Sommer gemacht.“

Wenn die Luft über dem Eiskanal in feinem Nebel steht, das Geräusch der Kufen durch den Frost schneidet und der Atem zu kleinen Wolken gefriert, dann erwacht die VELTINS-EisArena in Winterberg zum Leben.

Hier, mitten im Sauerland, trifft Hochleistung auf Heimatgefühl – und genau hier wird 2026 wieder der IBSF Bob & Skeleton Weltcup ausgetragen. Für Laura Nolte, Hannah Neise und Jacqueline Pfeifer ist Winterberg mehr als nur eine Bahn aus Eis. Es ist der Ort, an dem ihre sportlichen Geschichten begonnen haben – und an dem sie immer wieder gerne zurückkommen.

Bildquelle: https://www.veltins-eisarena.de | Dietmar Reker

IBSF Bob & Skeleton Weltcup

Wer dabei sein will, sollte sich den Termin vormerken

Sportzentrum Winterberg | Buchenweg 52 | 59955 Winterberg

2. bis 4. Januar 2026

2. bis 4. Januar 2026 in der VELTINS-EisArena Winterberg

HIGHLIGHTS ZUM JAHRESSTART 2026 IN DER VELTINS EISARENA

Obwohl es warm ist, zieht ein kühler Wind durch den Startbereich. Vor uns öffnet sich ein spektakulärer Blick ins Tal – und die 1.600 Meter lange Bobbahn liegt da wie ein Tunnel in eine andere Welt.

Smiling woman in German winter jacket and headband.

Heading 2

„Ich war auf dem Sportgymnasium hier in Winterberg und eigentlich jeden Tag an der Bahn“, erzählt Hannah Neise, Olympiasiegerin im Skeleton. „Ich hab hier mein Abi gemacht, hier gelebt –

es ist schon wie nach Hause kommen, wenn ich wieder da bin.“

Heading 2

Auch Jacqueline Pfeifer, die seit 18 Jahren Skeleton fährt, verbindet mit der Bahn viele erste Male. „Ich hab hier das Fahren gelernt. Winterberg ist für mich ein vertrauter Ort –

man kennt die Leute, die hier arbeiten, das ganze Umfeld. Das ist etwas Besonderes.“

Smiling woman in a yellow and black sports jacket and Polygon beanie.
Smiling woman, a winter athlete, with a gold medal and a blue BMW helmet.

Heading 2

Und Laura Nolte, die mit ihrem Bob-Team zu den schnellsten der Welt gehört, bringt es auf den Punkt: „Hier ist es wie Heimkommen. Ich kenne alle – die Bahnarbeiter, die Helfer, den Verein.

Wenn dann auch noch Freunde und Familie an der Strecke stehen, das ist pure Gänsehaut.“

Die Bahn schlängelt sich über 1.600 Meter durch den Hang am Kahlen Asten – 15 Kurven, Tempo bis zu 140 Stundenkilometern, Millimeterarbeit in Eis gefräst. Für Laura Nolte, Hannah Neise und Jacqueline Pfeifer ist sie ein Stück Kindheit, Jugend und Lebensweg.

Wo alles beginnt –
Winterberg als Kaderschmiede

Wolfgang Cramer, drahtig, gut gelaunt und sichtlich in seinem Element, deutet hinunter: „Da geht’s gleich für uns lang.


„Für die 15 Kurven brauchen Bob-Fahrer normalerweise unter einer Minute"

– wir lassen es heute etwas langsamer angehen.“
Ein Schmunzeln geht durch die Gruppe. Noch wissen wir nicht, wie spektakulär diese Reise durch die Röhre trotzdem werden wird.

Skeleton –
Kopf voraus in die Tiefe

Der Skeleton-Sport wirkt auf Außenstehende wie ein Wagnis. Kopf voraus, mit bis zu 130 km/h durch die vereiste Bahn – eine Mischung aus Präzision, Mut und Instinkt.

„Viele sagen immer: Das würde ich mich nie trauen“, lacht Jacqueline Pfeifer. „Aber eigentlich hat man die Kontrolle. Es sieht gefährlicher aus, als es ist.“

Für Hannah Neise liegt der Reiz im Detail: „Man braucht absolute Konzentration, Gefühl für jede Kurve. Und man muss den Kopf ausschalten – sonst macht man sich nur verrückt.“ Ihre Routinen sind schlicht: „Ich ziehe immer die gleichen Socken an und höre dieselben zwei Lieder vorm Start.“

Winterberg ist für beide Skeleton-Athletinnen mehr als ein Trainingsort – es ist ein Prüfstein. „Hier haben wir alle unzählige Fahrten gemacht“, sagt Pfeifer. „Die Bahn ist technisch fordernd, man kann in jeder Kurve Zeit verlieren. Aber wenn alles passt, ist es ein Flow-Gefühl, das süchtig macht.“

„Viele sagen immer: Das würde ich mich nie trauen“, lacht Jacqueline Pfeifer. „Aber eigentlich hat man die Kontrolle. Es sieht gefährlicher aus, als es ist.“

Winterberg ist für beide Skeleton-Athletinnen mehr als ein Trainingsort – es ist ein Prüfstein. „Hier haben wir alle unzählige Fahrten gemacht“, sagt Pfeifer. „Die Bahn ist technisch fordernd, man kann in jeder Kurve Zeit verlieren. Aber wenn alles passt, ist es ein Flow-Gefühl, das süchtig macht.“

Für Hannah Neise liegt der Reiz im Detail: „Man braucht absolute Konzentration, Gefühl für jede Kurve. Und man muss den Kopf ausschalten – sonst macht man sich nur verrückt.“ Ihre Routinen sind schlicht: „Ich ziehe immer die gleichen Socken an und höre dieselben zwei Lieder vorm Start.“

EBERSPÄCHER Rodel Weltcup

Wer dabei sein will, sollte sich den Termin vormerken

Sportzentrum Winterberg | Buchenweg 52 | 59955 Winterberg

9. bis 11. Januar 2026

2. bis 4. Januar 2026 in der VELTINS-EisArena Winterberg

HIGHLIGHTS ZUM JAHRESSTART 2026 IN DER VELTINS EISARENA

Zweierbobfahren – Teamgeist im Eiskanal

Während die Skeleton-Athletinnen allein ins Eis stürzen, zählt beim Bob der Teamgedanke. Die Pilotin lenkt, die Anschieberin vertraut blind. „Dieses Vertrauen ist alles“, sagt Laura Nolte, Olympiasiegerin von 2022. „Debbie ( Deborah Levi), meine Anschieberin, und ich fahren seit 2018 zusammen.

Wir wissen genau, was die andere braucht – ohne Worte

Der Start ist pure Kraft, die Fahrt Präzision und Rhythmus. „Es ist dieser Mix aus Adrenalin und Fokus, der uns antreibt“, sagt Nolte. „Man ist im Tunnel, alles geht blitzschnell – und doch muss jede Bewegung sitzen.“

Two smiling female athletes in winter gear on an ice track at VELTINS EisArena, with a timer reading 56.38.

Ein Ort, der trägt – Winterberg und seine Magie

Aerial view of a winding bobsled track and mountain bike park on a lush, green forested mountain.
Aerial view of a winding bobsleigh/luge track and ski jumps in a snowy mountain forest.

Was Winterberg so besonders macht, ist nicht nur die Bahn selbst, sondern das, was sie umgibt: die Landschaft, die Menschen, die Atmosphäre.

„Ich finde’s immer schön, hierherzukommen – auch wenn das Wetter manchmal typisch sauerländisch ist“, sagt Neise mit einem Lachen.

„Aber wenn der Nebel über der Bahn hängt und die Zuschauer anfeuern, dann ist das einfach Heimat.“

Wir folgen der Strecke, Schritt für Schritt. Bei jeder Kurve erklärt Cramer, welche Technik, welche Linienwahl, welche Millisekunden hier entscheidend sind. Er deutet auf Kratzspuren im Beton – stille Zeugen von Stürzen und knappen Rennen.

„Da hat’s schon manche rausgetragen“

sagt er und lächelt wissend.

Auch für Pfeifer bleibt Winterberg ein Ort der Identität:

„Ich bin hier groß geworden – das bleibt ein Teil von mir, egal wo ich gerade im Weltcup fahre.“

Female athlete in a yellow and black jacket and black pants with "GER," bending forward.

Winterberg 2026: Zwei Weltcups, eine Bahn –
die Welt zu Gast im Sauerland

Vom 2. bis 4. Januar 2026 wird die VELTINS-EisArena Winterberg zur Bühne für eines der Highlights im internationalen Kufensport: den IBSF Bob & Skeleton Weltcup. Weltmeisterinnen und Olympiasieger messen sich hier mit Höchstgeschwindigkeit um wertvolle Weltcuppunkte.

Die Bahn wird zum Schauplatz für Nervenkitzel und Leidenschaft – begleitet von Bahnsprecher, Videowänden und mitreißender Stimmung im Kreisel.

Für die Region und Athletinnen wie Laura Nolte, Hannah Neise und Jacqueline Pfeifer ist es nicht nur ein Wettkampf, sondern ein Heimspiel – und zugleich ein internationales Großereignis, das Winterberg ins Rampenlicht rückt.

Mit dabei: die Winterbergerin Cheyenne Rosenthal, die im Doppelsitzer mit Jessica Degenhardt startet. „Ich bin hier aufgewachsen, kenne jede Kurve. In Winterberg zu starten, ist immer etwas Besonderes“, sagt Rosenthal, die derzeit in Cortina trainiert.

Nur eine Woche später, am 10. und 11. Januar 2026, folgt mit dem EBERSPÄCHER Rodel-Weltcup das nächste Highlight. Dann erobert auch die Weltelite des Rodelsports die Bahn.

„Wintersportler werden im Sommer gemacht.“

Wenn die Luft über dem Eiskanal in feinem Nebel steht, das Geräusch der Kufen durch den Frost schneidet und der Atem zu kleinen Wolken gefriert, dann erwacht die VELTINS-EisArena in Winterberg zum Leben.

Hier, mitten im Sauerland, trifft Hochleistung auf Heimatgefühl – und genau hier wird 2026 wieder der IBSF Bob & Skeleton Weltcup ausgetragen. Für Laura Nolte, Hannah Neise und Jacqueline Pfeifer ist Winterberg mehr als nur eine Bahn aus Eis. Es ist der Ort, an dem ihre sportlichen Geschichten begonnen haben – und an dem sie immer wieder gerne zurückkommen.

Bildquelle: https://www.veltins-eisarena.de | Dietmar Reker

Winterberg 2026-

Besonders eindrucksvoll wird es im legendären VELTINS-Kreisel. Die Kurve windet sich fast um 360 Grad. „Hier musst du die perfekte Linie erwischen, sonst wird es ungemütlich“, erklärt Cramer.

Wir stellen uns mitten hinein, blicken nach oben – und fühlen uns plötzlich winzig. Man kann sich kaum vorstellen, wie ein Viererbob hier mit über 120 Sachen entlangschießt.

Auch die Omega-Kurve, benannt nach dem griechischen Buchstaben, macht Eindruck: eng, hoch, ein Ort, an dem Athleten Nerven wie Drahtseile brauchen.

Und schließlich die Zielkurve – der Punkt, an dem Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und bei dem es – überraschenderweise – bergauf geht. „Auf diesem letzten Stück kann sich noch einmal entscheiden, wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht.“

Nach gut einer Stunde und 110 Metern Höhenunterschied stehen wir im Ziel. Hinter uns liegen unzählige Meter Beton, spektakuläre Kurven und Geschichten von Triumphen und Niederlagen.

Ankommen mit Herzklopfen

Vor uns liegt die Gewissheit: Diese Bahn ist nicht nur eine Sportstätte – sie ist ein Erlebnis. Wolfgang Cramer bringt es auf den Punkt:

„Wer einmal hier durchgelaufen ist, versteht besser, was es heißt, diesen Sport zu lieben.“

Wir nicken, noch immer beeindruckt von dem, was wir gesehen und gespürt haben. Für uns war es ein Spaziergang durch Beton und Geschichte – für die Sportler ist es der schnellste Weg in Richtung Ruhm.

Ob Bob, Skeleton oder Rodeln – alle drei Disziplinen vereint dieselbe Faszination: Geschwindigkeit, Präzision und die Magie des Eises. Im Januar 2026 wird Winterberg mit gleich zwei Weltcups zur internationalen Bühne – und zum emotionalen Heimspiel im Hochsauerland.

Logo for VELTINS EisArena WINTERBERG, featuring blue curved lines on a dark green background.

Veltins-EisArena Winterberg

Sportzentrum Winterberg | Buchenweg 52 | 59955 Winterberg

mehr events, tickets und weitere Informationen unter www.veltins-eisarena.de

highlights zum jahresstart 2026 in der VELTINS-EisArena Winterberg

2. bis 4. Januar 2026
in der VELTINS-EisArena Winterberg

IBSF Bob & Skeleton Weltcup

2. bis 4. Januar 2026

EBERSPÄCHER Rodel Weltcup

9. bis 11. Januar 2026