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Mehr zur Weiterbildung

Karriere passiert nicht zufällig -

Wie gezielte Weiterbildung Verantwortung und Perspektiven schafft

Zwei Wege, eine Entscheidung:

Warum Christian Mempel und Marc Jankowski den Industriemeister gemacht haben

Christian Mempel und Marc Jankowski wissen aus eigener Erfahrung, was es heißt, beruflich an einem Wendepunkt zu stehen. Beide kommen aus der industriellen Praxis, beide haben sich bewusst für die Weiterbildung zum Industriemeister Metall bei der IHK zu Dortmund entschieden – und beide stehen heute selbst als Dozenten genau dort, wo für sie damals alles begann.

Für Christian Mempel war der Auslöser klar mit seinem Arbeitsalltag verbunden. Er arbeitete im Dreischichtbetrieb und merkte irgendwann, dass dieses Modell keine Dauerlösung sein würde. „Drei Schichten kann man eine Zeit lang machen, aber irgendwann denkt man doch darüber nach, noch mal Karriere zu machen oder aufzusteigen. Für mich war wichtig, aus diesem Schichtsystem rauszukommen“, erinnert er sich. Die Entscheidung für den Industriemeister war dabei eine ganz bewusste: „Das war meine freie Entscheidung. Mich hat niemand gezwungen und genau deshalb war es am Ende auch die richtige.

Two men, one sitting and one standing, in front of a large interactive screen displaying a math problem.
Auch Marc Jankowski stand an einem Punkt, an dem klar war: Der nächste Schritt braucht eine fundierte Qualifikation. Als Industriemechaniker hatte er sich bereits in der Produktion weiterentwickelt, übernahm Verantwortung als Teamsprecher und später als Werkzeugverwalter mit organisatorischen Aufgaben. „In der Stellenausschreibung stand: Meister wünschenswert. Und da war für mich klar: Wenn ich diesen Weg wirklich gehen will, dann mache ich den Meister auch zu Ende.“ Gleichzeitig waren Zweifel da – vor allem mit Blick auf die lange Schulzeit, die hinter ihm lag.
Man fragt sich schon: Kommst du da nach zehn Jahren noch rein?“ Später sollte sich herausstellen, dass diese Besorgnis unbegründet war.

Lernen neben Job und Alltag – anspruchsvoll, aber machbar

Beide beschreiben die Weiterbildung nicht als leicht, aber als absolut machbar – vorausgesetzt, man bringt Motivation und Selbstorganisation mit. Fertigkeiten, die im Arbeitsalltag eines ausgebildeten Industriemeisters ebenfalls wichtig sind.

Die Vereinbarkeit mit dem Berufsalltag spielte für beide eine zentrale Rolle – allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen. Christian Mempel kam aus einem Wechselschichtbetrieb und war auf ein flexibles Modell angewiesen. „Ich kam aus der Wechselschicht. Ohne die Samstagsvariante hätte ich das gar nicht machen können“, sagt er rückblickend.

Marc Jankowski hingegen arbeitete in Tagschicht und legte bewusst Wert darauf, seine Wochenenden freizuhalten. Für ihn war deshalb der berufsbegleitende Präsenzunterricht unter der Woche entscheidend. „Ich wollte am Tisch sitzen, mich austauschen, lernen“, sagt er.

Das hat für mich perfekt gepasst.

Warum die IHK zu Dortmund mehr ist als nur ein Weiterbildungsträger

Marc Jankowski war vor allem wichtig, zu wissen, worauf er sich einlässt. „Ich wollte einen Rahmen, der mir Sicherheit gibt – gerade, wenn man lange aus der Schulzeit raus ist“. Für ihn war das Vertrauen in die Qualität ausschlaggebend:

IHK steht einfach für Weiterbildung.“,

Auch die Unterrichtsstruktur überzeugte: „Wenn andere Anbieter mit deutlich weniger Unterrichtsstunden werben, habe ich mich gefragt: Wo wird da gekürzt? Qualität braucht Zeit.

Christian Mempel sieht die IHK vor allem als starken Partner für Berufstätige: „Die Angebote sind auf Menschen zugeschnitten, die im Schichtbetrieb tätig sind. Genau das macht den Unterschied.

Vom Teilnehmer zum Dozenten: Wissen weitergeben, Praxis vermitteln

Heute stehen Christian Mempel und Marc Jankowski selbst vor den Klassen – mit einem entscheidenden Vorteil: Sie kennen den Weg aus eigener Erfahrung. „Wir sind noch nah dran. Wir wissen, wie sich das anfühlt, wenn man abends nach der Arbeit im Unterricht sitzt“, sagt Marc Jankowski. Genau das prägt auch ihren Unterricht. Statt trockener Theorie setzen beide auf Praxisbeispiele, Bilder und Vergleiche aus dem Alltag. „Bilder sagen mehr als tausend Worte“, erklärt Christian Mempel. „Ob schiefe Ebene mit einem Bierglas oder Hebelgesetze mit einer Wippe auf dem Spielplatz – wenn die Teilnehmer es vor Augen haben, bleibt es hängen.

Diese Nähe zur Praxis kommt an – und sorgt für echte Erfolgsmomente. „Wenn dir ein Teilnehmer nachts eine Sprachnachricht schickt und anfängt, physikalische Zusammenhänge aus einer Fernsehsendung herzuleiten, dann weißt du: Es hat Klick gemacht“, erzählt Marc Jankowski stolz.

Weiterbildung als Investition in die eigene Zukunft

Beide sind sich einig: Eine Weiterbildung wie der Industriemeister Metall ist kein Selbstläufer – aber eine Investition, die sich langfristig lohnt. Fachlich, persönlich und beruflich. „Man bekommt nichts geschenkt – auch nicht, wenn man Geld dafür bezahlt“, sagt Christian Mempel offen. „Aber wenn man bereit ist, Zeit und Energie zu investieren, kann diese Weiterbildung Türen öffnen.

Man uses a tablet to interact with a large display showing engineering calculations and text for training.

Dass sie heute selbst als Dozenten bei der IHK zu Dortmund lehren, ist für beide mehr als ein beruflicher Erfolg. Es ist ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn man den Schritt wagt. Oder wie Christian Mempel es formuliert:

Der Weg ist das Ziel. Und manchmal führt dieser Weg genau dorthin zurück, wo alles angefangen hat.