Warum persönliche Beratung nie an Bedeutung verliert
Stil mit
Warum persönliche Beratung nie an Bedeutung verliert
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Warum persönliche Beratung nie an Bedeutung verliert
Es ist ein Vormittag in Dorsten. Zwischen sanft drapierter Strickware und glänzenden Schaufensterlichtern begrüßt Claudia Fehlow ihre Kundinnen mit einem ehrlichen Lächeln.
Seit zehn Jahren arbeitet sie im SiNN-Haus als Beraterin – und wer sie kennt, weiß: Bei ihr ist Mode nie nur Ware, sondern Begegnung.
Es ist ein Vormittag in Dorsten. Zwischen sanft drapierter Strickware und glänzenden Schaufensterlichtern begrüßt Claudia Felow ihre Kundinnen mit einem ehrlichen Lächeln. Seit zehn Jahren arbeitet sie im SINN-Haus als Beraterin – und wer sie kennt, weiß: Bei ihr ist Mode nie nur Ware, sondern Begegnung.
erzählt Claudia Fehlow. „Sonst führt das nicht zu Erfolg. Wenn der Kunde spürt, sie meint’s gut mit mir, dann entsteht Vertrauen – und daraus oft etwas, das fast freundschaftlich wird.“
Diese Wärme ist spürbar. Zwischen Kleiderstangen, Farbtönen und Stoffmustern entsteht etwas, was kein Online-Shop ersetzen kann: ehrliche Beratung, Zeit – und das gute Gefühl, gesehen zu werden.

Und es gab viel anzupacken. Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise – plötzlich standen viele Themen auf der Tagesordnung, die man beim besten Willen nicht in ein Wahlprogramm schreiben kann. Trotzdem ist es gelungen, einen klaren Kurs zu halten: für eine sozial gerechte, ökologische und zukunftsfeste Stadt.


Wenn jemand meine Hilfe braucht, lasse ich mich in dem Moment voll auf den Menschen ein.

Vom Schreibtisch zur Stilberaterin
Dabei war Claudias Weg in die Mode keineswegs vorgezeichnet. „Ich bin gelernte Industriekauffrau“, erzählt sie, „aber das Sitzen vorm Computer war mir irgendwann nicht genug. Ich wollte etwas mit Menschen machen, mit Stoffen, mit Farbe, mit Leben.“
Heute kennt sie ihr Sortiment aus dem Effeff. Ob „Marc O’Polo“, „Someday“ oder „Oui“ – sie weiß, welche Schnitte und Materialien zu wem passen. „Ich mag Stoffe, ich mag Materialien – das Anfassen, das Kombinieren. Wenn ich spüre, dass jemand glücklich ist, weil er sein Outfit gefunden hat, dann weiß ich: Ich hab alles richtig gemacht.“


Und wenn sie dann rauskommen, sich im Spiegel anschauen und lächeln – das ist der Moment, der zählt.
Claudia Fehlow lacht, wenn sie davon erzählt, wie sie ihre Kundinnen manchmal sanft aus der Komfortzone lockt: „Manche sagen erst: ‚Um Gottes willen, nee, das ist nichts für mich.‘ Dann sag ich: ‚Probieren Sie’s an – ich hab da was im richtigen Farbton.‘
Eines der ersten großen Themen: die Klimaneutralität. Statt 2045, wie zunächst vorgesehen, soll Dortmund nun schon bis 2035 klimaneutral werden. „Viele sagten damals: Das ist illusorisch. Wir haben gesagt: Es ist notwendig“, erinnert sich Lögering. Und tatsächlich: Mit Klimabarometer, Klimabeirat und Verpflichtungen für Neubauten hat sich der Ton in der Stadt geändert. „Man spürt, dass die Verwaltung heute ambitionierter denkt“, sagt sie. Und das habe viel mit politischer Beharrlichkeit zu tun.
Was eher nach Fußnote klingt, bedeutet in der Praxis echte Wirkung: Ein Klimacheck für Bauleitpläne, den Lögering besonders hervorhebt, sorgt inzwischen dafür, dass Politik und Öffentlichkeit schnell erfassen können, wie klimafreundlich neue Bauprojekte wirklich sind. „Das macht Stadtentwicklung verständlicher und nachvollziehbarer.“
Dass der Einzelhandel sich verändert hat, spürt auch Sandra Rux, Geschäftsleiterin von SiNN Dorsten. Seit über drei Jahrzehnten ist sie Teil des Unternehmens – und stolz darauf. „Wir sind kein Konzern, hier arbeiten Menschen“, sagt sie. „Man kennt sich, man hört einander zu, wir entscheiden vieles im Team. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.“
Der Unterschied zum Onlinehandel sei spürbar: „Unsere Kundinnen erzählen, dass sie es vermissen, beraten zu werden. Sie wollen wieder anfassen, anprobieren, lachen – einfach diesen Moment teilen.

Und es gab viel anzupacken. Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise – plötzlich standen viele Themen auf der Tagesordnung, die man beim besten Willen nicht in ein Wahlprogramm schreiben kann. Trotzdem ist es gelungen, einen klaren Kurs zu halten: für eine sozial gerechte, ökologische und zukunftsfeste Stadt.


Hier weiß man, wer sie sind, was sie beim letzten Mal gekauft haben. Online weiß das keiner.“
Die Rückkehr des Persönlichen
Rux beschreibt die Atmosphäre im Dorstener Haus als besonders herzlich: „Hier ist es persönlich. Ich werde sogar erkannt, wenn ich frei habe“, sagt sie schmunzelnd. „Das zeigt, wie eng wir mit unseren Kunden verbunden sind. Das ist unbezahlbar.“

„Hier bin ich keine von vielen“
Eine, die diese Verbundenheit verkörpert, ist Roswitha Tusa, 72 Jahre alt und seit über dreißig Jahren Kundin – zuerst bei Mensing, heute bei SiNN. „Ich gehe gerne hierhin, weil ich alle Verkäuferinnen kenne“, sagt sie. „Die wissen genau, was mir steht. Ich mag es modern, aber nicht zu auffällig. Und die treffen meinen Geschmack jedes Mal.“
Mindestens zwei- bis dreimal pro Woche kommt sie vorbei – manchmal, um etwas Neues zu entdecken, manchmal einfach, um „Hallo“ zu sagen.


...ich will, dass jemand da ist, der mich berät, der ehrlich sagt: ‚Das steht Ihnen‘ oder ‚Das lieber nicht‘. Das ist für mich Service.
„Ich frage dann: ‚Was gibt’s Neues? Was ist nächstes Jahr in?‘ Und dann stöbere ich ein bisschen. Ich mag’s, wenn die Leute mich kennen. In großen Häusern bin ich nur eine von vielen. Hier nicht.“
Für sie liegt der Unterschied auf der Hand: „In den großen Malls ist mir das zu unpersönlich. Ich will nicht suchen müssen –
Mehr als ein Einkauf – ein Erlebnis
Das, was Roswitha Tusa beschreibt, ist genau das, was SiNN ausmacht: Einkaufen als menschliches Erlebnis. „Mode ist etwas, das man fühlen muss“, sagt Claudia Fehlow. „Wenn jemand den Laden verlässt und sagt:
‚Das war genau das, was ich gesucht habe‘ – dann ist das Glück auf beiden Seiten.“
Und Geschäftsleiterin Sandra Rux bringt es auf den Punkt: „Wenn der Kunde reinkommt und etwas fühlt, das kann man nicht vorspielen. Diese Atmosphäre entsteht nur, wenn Menschen mit Herz dabei sind und das sind wir.“
Ein Haus voller Sinn
Während andere Menschen auf Anonymität setzen und durch Online-Shops scrollen, setzt das Modehaus SiNN auf persönliche Begegnung – dabei entsteht etwas, was sich nicht digitalisieren lässt: Vertrauen.
„Man kann Mode überall kaufen“, sagt Claudia Fehlow und lächelt, „aber dieses Gefühl, wirklich gesehen zu werden – das gibt’s nur hier.“


...aber dieses Gefühl, wirklich gesehen zu werden – das gibt’s nur hier.
Dorsten | Lippestraße 3 | 46282 Dorsten
