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Unterwegs mit Taxibob-Pilot Wolfgang Cramer

Der Mann, der den Winterberg seit 1977 hinabgleitet

Smiling man on an illuminated ice track at night, with sponsor banners in the background.
Aerial view of a winding, snow-covered bobsled track in a winter mountain forest.
Smiling man on an illuminated ice track at night, with sponsor banners in the background.
Aerial of a winding, snowy bobsled track snaking through forested mountains in winter.

Auf Zeitreise durch die Eisröhre

Mit Wolfgang Cramer in der VELTINS-EisArena

Unterwegs mit Taxibob-Pilot Wolfgang Cramer

Der Mann, der den Eiskanal seit 1977 hinabgleitet

„Wintersportler werden im Sommer gemacht.“

Es gibt Menschen, die begegnen einem nur für einen kurzen Moment und trotzdem hinterlassen sie etwas Bleibendes.

Wolfgang Cramer ist genau so jemand. Ein Mann, dessen Leben seit fast fünf Jahrzehnten vom Eis geprägt ist und dessen Leidenschaft für den Bobsport sich in jedem Satz, jedem Blick, jedem Lächeln widerspiegelt.

Bildquelle: SZW

An einem klaren, kalten Wintertag treffen wir ihn in der VELTINS-EisArena. Die Bahn schimmert zwischen dem Nebeldunst. Und dort steht er: ruhig, konzentriert, bescheiden – und doch jemand, der hunderte Male pro Winter mit bis zu 130 km/h durch diesen Eiskanal jagt.

Wolfgang erzählt seine Geschichte so, als wäre sie gestern passiert. Seine allererste Bobfahrt? Februar 1975 am Königssee, initiiert durch einen Kameraden bei der Bundeswehr, der Pilot werden wollte und ihn kurzerhand einlud:

„Wolfgang, möchtest du mal eine Woche Sonderurlaub?”

Er sagte ja und fand sich plötzlich in einem Bob wieder. Was als spontaner Ausflug begann, wurde der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft. Als 1977 die Winterberger Bahn eröffnet wurde, war Wolfgang sofort dabei. Seitdem hat er kaum einen Winter verpasst.

Heute gehört er zu einem sechsköpfigen Team erfahrener Piloten, das Anfang der 2000er gegründet wurde, um das Gästebobfahren professionell und für viele Menschen zugänglich zu machen.

Bobsled team pushing a bobsled on an icy track under artificial lights.

Ein Leben, das durch eine spontane Idee eine Richtung bekam

Sie stehen auf Adrenalin und Action?

Entdecken Sie die winterangebote in der VELTINS-EisArena

Sportzentrum Winterberg | Buchenweg 52 | 59955 Winterberg

Ein Blick hinter die Kulissen! Erleben. Staunen. Mitmachen.

Was ihn antreibt? Nicht nur die Geschwindigkeit, nicht der Nervenkitzel – sondern die Menschen, die er den Eiskanal hinunter begleitet.

„Einige sind berührt, aber alle sind geschüttelt.“

Was ihn antreibt? Nicht nur die Geschwindigkeit, nicht der Nervenkitzel – sondern die Menschen, die er den Eiskanal hinunter begleitet.

„Wenn wir unten im Ziel den Helm abnehmen und die Gäste ansehen – die sind glücklich“, erzählt er grinsend. Manche strahlen breit, einige sind noch ganz still und dann kommt sein Satz, den er mit charmantem Augenzwinkern wiederholt:

„Einige sind berührt, aber alle sind geschüttelt.“

Wir merken schnell: Für Wolfgang ist dieses Erlebnis mehr als eine rasante Minute. Es ist ein Moment, der bei vielen Gästen lange nachhallt. Manche sprechen ihn Jahre später noch darauf an.

View from inside a bobsled on an icy track, with people, a timer, and sponsor signs.

Nähe zum echten Sport – und ein Gefühl, das man nicht imitieren kann

Wer mit Wolfgang fährt, erlebt echten Bobsport. Keine verkürzte Strecke, kein „Touristenmodus“. 1330 Meter, rund 60 Sekunden, bis zu 130 km/h.

Dann betreten wir die Bahn. Der erste Schritt hinein fühlt sich beinahe verboten an – so, als würden wir eine geheime Tür öffnen. Plötzlich stehen wir mitten in der Röhre, die sonst nur Athleten kennen.

Der Gang durch die Röhre

„Wir fahren sehr nah an der Sportart“, erklärt er. „Das kann man sonst nirgends bekommen. Es gibt kein Rodeltaxi, kein Skisprungtaxi. Das Bobfahren ist einzigartig.“

Mit erfahrenem Blick setzt er seine drei Mitfahrer in den Bob – nach Größe, nach Statur, damit die Fahrt sicher und optimal verläuft. Die ersten 30 Sekunden sind laut Wolfgang „ganz entspannt“, die zweiten 30 dagegen fordern Körperspannung und Mut.

Dass der Kopf in den letzten Kurven automatisch nach unten geht, erwähnt er schmunzelnd – „das passiert bei jedem“.

Nachdem wir Wolfgang begleitet und ihm zugehört haben, durften wir am Ende selbst im Taxibob Platz nehmen. So viel sei gesagt:

Jetzt verstehen wir, warum dieses Erlebnis Menschen jahrelang nicht loslässt.

Unser Bob fuhr letztendlich mit knapp 117 km/h den Eiskanal hinunter und es ist wirklich ein einmaliges Erlebnis.

Taxibob als Selbsttest

Wir folgen der Strecke, Schritt für Schritt. Bei jeder Kurve erklärt Cramer, welche Technik, welche Linienwahl, welche Millisekunden hier entscheidend sind. Er deutet auf Kratzspuren im Beton – stille Zeugen von Stürzen und knappen Rennen.

„Da hat’s schon manche rausgetragen“

sagt er und lächelt wissend.

Spektakuläre Kurven –
wo der Atem stockt

Besonders eindrucksvoll wird es im legendären VELTINS-Kreisel. Die Kurve windet sich fast um 360 Grad. „Hier musst du die perfekte Linie erwischen, sonst wird es ungemütlich“, erklärt Cramer.

Wir stellen uns mitten hinein, blicken nach oben – und fühlen uns plötzlich winzig. Man kann sich kaum vorstellen, wie ein Viererbob hier mit über 120 Sachen entlangschießt.

Auch die Omega-Kurve, benannt nach dem griechischen Buchstaben, macht Eindruck: eng, hoch, ein Ort, an dem Athleten Nerven wie Drahtseile brauchen.

Und schließlich die Zielkurve – der Punkt, an dem Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage entscheiden. Und bei dem es – überraschenderweise – bergauf geht. „Auf diesem letzten Stück kann sich noch einmal entscheiden, wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht.“

Nach gut einer Stunde und 110 Metern Höhenunterschied stehen wir im Ziel. Hinter uns liegen unzählige Meter Beton, spektakuläre Kurven und Geschichten von Triumphen und Niederlagen.

Ankommen mit Herzklopfen

Vor uns liegt die Gewissheit: Diese Bahn ist nicht nur eine Sportstätte – sie ist ein Erlebnis. Wolfgang Cramer bringt es auf den Punkt:

„Wer einmal hier durchgelaufen ist, versteht besser, was es heißt, diesen Sport zu lieben.“

Wir nicken, noch immer beeindruckt von dem, was wir gesehen und gespürt haben. Für uns war es ein Spaziergang durch Beton und Geschichte – für die Sportler ist es der schnellste Weg in Richtung Ruhm.

Die VELTINS-EisArena ist ein Ort voller Adrenalin, Tradition und Emotionen. Hier sind Weltmeister gekürt, Rekorde gebrochen und Erinnerungen geschaffen worden. Doch heute durften wir selbst ein Stück dieser Faszination erleben – Schritt für Schritt, Kurve für Kurve, mitten durch eine der spektakulärsten Bobbahnen der Welt.

im gesamten Bahngelände

Blue card for "Taxibob WINTERBERG" with a stylized taxi icon, held by a hand.

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Taxibob-Erlebnis

Für alle, die Winterberg besuchen, gilt daher: Der Taxibob ist nicht nur eine Attraktion. Er ist eine Erinnerung, die bleibt.

Ob Adrenalin, Neugier oder der Wunsch, etwas Einzigartiges zu erleben: Eine Fahrt mit Wolfgang Cramer oder einem seiner Kollegen ist mehr als ein Freizeitangebot.

Es ist ein Stück echter Wintersportgeschichte, eingefasst in Eis und Tempo, geführt von Piloten, die ihren Sport lieben.

Warum der Taxibob in Winterberg ein Muss ist