Wie aus einem Kunden ein Kollege wurde
„Du bist KRAFT“
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Wie aus einem Kunden ein Kollege wurde
„Du bist KRAFT“
Wie aus einem Kunden ein Kollege wurde
„Du bist KRAFT“
Wie aus einem Kunden ein Kollege wurde
„Du bist KRAFT“
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
André Henkel drückt einen Knopf auf der Fernbedienung. Das Kopfteil des Bettes fährt nach oben, gleichzeitig senkt sich das Fußteil ab. Sein Gegenüber hat ihm gerade erklärt, dass zum Beispiel das Aufstehen morgens immer länger dauert.
André berät in der Musterwohnung der KRAFT Reha-Technik zu Hilfsmitteln für zu Hause.
„So kann es
nicht weitergehen.“


Um den Menschen zu helfen.
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
„Ich habe mir gesagt, wenn ich irgendwann wieder arbeiten kann, dann im medizinischen Bereich. Um den Menschen zu helfen."
Im November 2018 stand eine Arthroskopie am Meniskus an, Routine für die Ärzte. Nach der Operation ist das linke Bein gelähmt. Ärzte vermuten einen Schlaganfall, schließen mögliche Erkrankungen in der Folge aus.
„Du bist von Arzt zu Arzt gelaufen, weil niemand die Ursache kannte.“
„Gelähmt. Über Nacht.“
Doch dann bekommt er die Diagnose: CRPS. CRPS steht für Complex Regional Pain Syndrome, auf Deutsch: Komplexes Regionales Schmerzsyndrom. Für André bedeutet das Lähmungen, Spastiken und dauerhafte heftige Schmerzen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche.
Umfassende Zahnsanierung
bei Schlotmann
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
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Im November 2018 stand eine Arthroskopie am Meniskus an, Routine für die Ärzte. Nach der Operation ist das linke Bein gelähmt. Ärzte vermuten einen Schlaganfall, schließen mögliche Erkrankungen in der Folge aus. „Du bist von Arzt zu Arzt gelaufen, weil niemand die Ursache kannte.“
„Gelähmt. Über Nacht.“
Doch dann bekommt er die Diagnose: CRPS. CRPS steht für Complex Regional Pain Syndrome, auf Deutsch: Komplexes Regionales Schmerzsyndrom. Für André bedeutet das Lähmungen, Spastiken und dauerhafte heftige Schmerzen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche.
Im November 2018 stand eine Arthroskopie am Meniskus an, Routine für die Ärzte. Nach der Operation ist das linke Bein gelähmt. Ärzte vermuten einen Schlaganfall, schließen mögliche Erkrankungen in der Folge aus. „Du bist von Arzt zu Arzt gelaufen, weil niemand die Ursache kannte.“


Doch dann bekommt er die Diagnose: CRPS. CRPS steht für Complex Regional Pain Syndrome, auf Deutsch: Komplexes Regionales Schmerzsyndrom. Für André bedeutet das Lähmungen, Spastiken und dauerhafte heftige Schmerzen, 24 Stunden, sieben Tage die Woche.
„So kann es
nicht weitergehen.“

André fährt von Klinik zu Klinik, von Schmerztherapie zu Schmerztherapie. Irgendwann sprechen die Ärzte mit ihm über eine Amputation.
„Die Kraft lässt nach, wenn man so eine Leidensgeschichte hat.“
In einem Sanitätshaus kann er diese testen. Und tatsächlich, mit einer dynamischen Testorthese mit C-Brace kann er gehen, mit Unterarmgehstützen, aber immerhin. Der Antrag an die Krankenkasse wird gestellt, aber abgelehnt mit der Begründung, dass „die Indikation nicht gegeben sei“.
Auch der nächste Anlauf ist vergebens, der „Nutzer müsste noch Kraft aus der Hüfte aufbringen“, sagt die Kasse. Die hat André nicht, der Muskeltonus, erklärt er, liege bei Null.
Aber trotzdem recherchiert er weiter, stößt auf eine Spezialorthese, mit der Betroffene mit Lähmungen wieder laufen können.
„Ich wollte das, um die Schmerzen loszuwerden.“
„So kann es
nicht weitergehen.“
André fährt von Klinik zu Klinik, von Schmerztherapie zu Schmerztherapie. Irgendwann sprechen die Ärzte mit ihm über eine Amputation. „Ich wollte das, um die Schmerzen loszuwerden.“ Aber trotzdem recherchiert er weiter, stößt auf eine Spezialorthese, mit der Betroffene mit Lähmungen wieder laufen können.
„Die Kraft lässt nach, wenn man so eine Leidensgeschichte hat.“
In einem Sanitätshaus kann er diese testen. Und tatsächlich, mit einer dynamischen Testorthese mit C-Brace kann er gehen, mit Unterarmgehstützen, aber immerhin. Der Antrag an die Krankenkasse wird gestellt, aber abgelehnt mit der Begründung, dass „die Indikation nicht gegeben sei“.
In einem Sanitätshaus kann er diese testen. Und tatsächlich, mit einer dynamischen Testorthese mit C-Brace kann er gehen, mit Unterarmgehstützen, aber immerhin. Der Antrag an die Krankenkasse wird gestellt, aber abgelehnt mit der Begründung, dass „die Indikation nicht gegeben sei“.
Aber trotzdem recherchiert er weiter, stößt auf eine Spezialorthese, mit der Betroffene mit Lähmungen wieder laufen können.
In einem Sanitätshaus kann er diese testen. Und tatsächlich, mit einer dynamischen Testorthese mit C-Brace kann er gehen, mit Unterarmgehstützen, aber immerhin. Der Antrag an die Krankenkasse wird gestellt, aber abgelehnt mit der Begründung, dass „die Indikation nicht gegeben sei“.
Auch der nächste Anlauf ist vergebens; der „Nutzer müsste noch Kraft aus der Hüfte aufbringen“, sagt die Kasse. Die hat André nicht, der Muskeltonus, erklärt er, liege bei Null. Seine Schwägerin erzählt vom Sanitätshaus Kraft. André dachte, „Du hast nichts mehr zu verlieren. Versuch es das letzte Mal.“
Umfassende Zahnsanierung
bei Schlotmann
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
Der gelernte Buchbinder weiß, wovon er redet. Er hat sechs Jahre im Rollstuhl verbracht.
Auch der nächste Anlauf ist vergebens; der „Nutzer müsste noch Kraft aus der Hüfte aufbringen“, sagt die Kasse. Die hat André nicht, der Muskeltonus, erklärt er, liege bei Null. Seine Schwägerin erzählt vom Sanitätshaus Kraft. André dachte, „Du hast nichts mehr zu verlieren. Versuch es das letzte Mal.“
André dachte: „Du hast nichts mehr zu verlieren. Versuch es das letzte Mal.“
Seine Schwägerin erzählt vom Sanitätshaus Emil Kraft.
„So kann es
nicht weitergehen.“
„So kann es
nicht weitergehen.“
Bei EMIL KRAFT hingegen dokumentieren die Berater und Techniker jeden kleinen Schritt. Vor allem schicken sie André zur hausinternen Physiotherapie, damit er seine Muskulatur aufbaut.
Ein letzter Versuch
„Das war ein Jahr Intensivtraining in der ORTHOMED Neuropraxis“, erzählt Elke Hermanns (Orthopädietechnikermeisterin), mittlerweile eine Kollegin von André.
Gemeinsam mit dem Hersteller wird eine Testversorgung vorbereitet. André trainiert, es entstehen Videos, ausführliche Dokumentationen, die schließlich zusammen mit dem Antrag bei der Krankenkasse eingereicht werden.
„Das war eine richtige Akte. Wir von EMIL KRAFT arbeiten häufig mit der ORTHOMED Neuropraxis zusammen. Wir werfen einfach all unser Wissen zusammen“, erklärt Sven Thomsen, Orthopädietechnikermeister und Abteilungsleitung Orthetik.
Bei EMIL KRAFT hingegen dokumentieren die Berater und Techniker jeden kleinen Schritt. Vor allem schicken sie André zur hausinternen Physiotherapie, damit er seine Muskulatur aufbaut. „Das war ein Jahr Intensivtraining in der ORTHOMED Neuropraxis“, erzählt Elke Hermanns (Orthopädietechnikermeisterin), mittlerweile eine Kollegin von André.
Ein letzter Versuch
„Das war mir sehr wichtig, dass ich davon nichts mitbekomme. Ich durfte währenddessen schlafen und wurde nach der OP im Aufwachraum umfassend betreut. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“
Gemeinsam mit dem Hersteller wird eine Testversorgung vorbereitet. André trainiert, es entstehen Videos, ausführliche Dokumentationen, die schließlich zusammen mit dem Antrag bei der Krankenkasse eingereicht werden. „Das war eine richtige Akte.
„Das war mir sehr wichtig, dass ich davon nichts mitbekomme. Ich durfte währenddessen schlafen und wurde nach der OP im Aufwachraum umfassend betreut. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“
Wir von EMIL KRAFT arbeiten häufig mit der ORTHOMED Neuropraxis zusammen. Wir werfen einfach all unser Wissen zusammen“, erklärt Sven Thomsen, Orthopädietechnikermeister und Abteilungsleitung Orthetik.
Aber trotzdem recherchiert er weiter, stößt auf eine Spezialorthese, mit der Betroffene mit Lähmungen wieder laufen können.
Gemeinsam mit dem Hersteller wird eine Testversorgung vorbereitet. André trainiert, es entstehen Videos, ausführliche Dokumentationen, die schließlich zusammen mit dem Antrag bei der Krankenkasse eingereicht werden.
„Das war eine richtige Akte. Wir von EMIL KRAFT arbeiten häufig mit der ORTHOMED Neuropraxis zusammen. Wir werfen einfach all unser Wissen zusammen“, erklärt Sven Thomsen, Orthopädietechnikermeister und Abteilungsleitung Orthetik.
„So kann es
nicht weitergehen.“
Als das „Go“ der Kasse kommt, geht es richtig los: Die individuelle Orthese wird gebaut. Weil das Gipsen für ihn zu schmerzhaft wäre, wird sein Bein gescannt. Am Computer entsteht ein Modell.
10.000 Schritte am ersten Tag

„Die Orthese bewegt das Bein nicht aktiv. Das Gelenk stabilisiert und kontrolliert Andrés Bewegung. Er muss die Bewegung mit seinem Körper selbst erzeugen“, erklärt der Techniker.


Aber trotzdem recherchiert er weiter, stößt auf eine Spezialorthese, mit der Betroffene mit Lähmungen wieder laufen können.
Kurz vor Weihnachten bekommt André seine Testorthese. Am Nachmittag verlässt er das Sanitätshaus EMIL KRAFT. Abends fährt er mit seiner Frau auf den Weihnachtsmarkt. „Dort habe ich 10.000 Schritte geschafft.“
CRPS ist geblieben, die Schmerzen auch. Es gibt Tage, an denen gar nichts geht, an denen André auf den Rollstuhl angewiesen ist. Denn die Bewegung bleibt anstrengend. „Diese Krankheit ist so doof.“
„So kann es
nicht weitergehen.“
Während seiner Versorgung entsteht noch etwas anderes. Am Anfang sagt André eher scherzhaft:
„Du bist KRAFT“


Mittlerweile berät André Menschen mit Hilfsmitteln – und bringt dabei eine Erfahrung mit, die sich nicht erlernen lässt.
Dann sagt er es wieder. Und noch einmal. Bis irgendwann einer der Mitarbeiter sagt: „Das könnte echt gut passen.“ Eine Kollegin sagt spontan im Gespräch: „Du bist Kraft.“
Im Vorstellungsgespräch sagt Peter Kraft zu ihm: „Vielleicht sitzt gerade der Traumarbeitnehmer vor seinem Traumarbeitgeber.“ Heute antwortet André darauf:
„Also, ich könnte mir das auch vorstellen, hier zu arbeiten.“
„Ich habe tatsächlich meinen Traumarbeitgeber gefunden.“
„Also, ich könnte mir das auch vorstellen, hier zu arbeiten.“


